Kultur & Museen
Dorfmuseum Venner Mühle
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Mühlentechniken, altes Handwerk und Dorfgeschichte(n) sind in der Mühle und in den Fachwerkgebäuden auf der benachbarten Mühleninsel zu entdecken. Die Wassermühle entstand im frühen Mittelalter als Hofmühle des Meyerhofes zu Venne. Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte 1074/87, als der Edelherr Folker seine Venner Besitztümer dem Osnabrücker Bischof Benno II. schenkte. Im Jahre 1240 gehörte die Mühle zum bischöflichen Tafelgut, dem Verpachtungs- und Verpfändungserlöse zuflossen. Sie galt als landesherrliche Mühle
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Windthorst in der Karikatur
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Ein Teil der Ausstellung „Windthorst in der Karikatur“ ist im Obergeschoss der „Alten Mädchenschule“ in Ostercappeln zu sehen. Im Fokus stehen Karikaturen, die die "kleine Exzelenz" Windthorst als Gegenspieler Reichskanzler Bismarcks zeigen. Die Karikaturen thematisieren die Dauerfehde Windthorst mit Reichskanzler Bismarck, den "Kulturkampf" zwischen katholischer Kirche und preußischen Staat und die Rolle der Zentrumspartei. Sie entstanden im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Für die Ausstellung wurden die Karikaturen auf Wandbanner reproduziert.
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Das Mu(h)seum in der Venner Mühle
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Die Sonderausstellung im Obergeschoss der Venner Mühle ist Rinderobjekten edelster Rasse aus aller Welt gewidmet. Im Mu(h)seum ist ein Teil der über 2000 Figuren umfassenden Sammlung von Dr. Dr. Michael Brackmann zu sehen. Es sind Darstellungen des Tieres, dem die Menschheit in den letzten 12.000 Jahren soviel verdankt. Über 70 laufende Meter Kuhliteratur stehen in seiner Bibliothek. Und auch ein eigenes illustriertes Werk mit dem Titel „Das andere Kuhbuch“ berichtetet über die vielen Rinderrassen.
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Waffel-Museum Meyer
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In Venne ist die größte Back-Eisen-Sammlung der Welt im Waffel Museum Meyer zu entdecken. Das Spektrum der Exponate reicht vom spanischen Backoblaten-Eisen aus dem 16. Jahrhundert bis hin zum heimischen Waffeleisen aus dem 20. Jahrhundert. Ebenfalls wird der Weg zur industriellen Backproduktion gezeigt, sowie die ersten Bemühungen, Eiskrem herzustellen.
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Schwagstorfer Heimatmuseum
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Altes Bauernleinen, Spinnräder und heimisches Brauchtum werden im Schwagstorfer Heimatmuseum gezeigt. Die Heimatstube ist im Dachgeschoss der Grundschule an der Mühlenstraße 4 in Schwagstorf zu finden. Das Heimatmuseum ist jeweils am 1. Sonntag eines Monats von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Natürlich gibt es im Museumscafè auch hausgemachten Kaffee und Kuchen.
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Museo Tarahumara
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Eine Ausstellung informiert in Ostercappeln über die Tarahumara in der Sierra Madre Occidental Mexikos. In dem Schulraum werden auch Exponate wie ein Tontopf zum Brauen des Maisbieres, eine Federkrone und Sandalen vom berühmten Langstreckenrennen gezeigt. Stellwände geben faszinierende Einblicke in die Kultur des indigenen Völkes, das seit der Conquista seine Kultur pfegt. Besucher erhalten Einblicke in den Kampf der Tarahumara gegen den Raubbau der Wälder, den Landrechtsbetrug und die Gewalt der Drogenmafia. Das Museo Tarahumara ist in der ehemaligen evangelischen Grundschule, Außengebäude der Ludwig-Windthorst-Schule an der Bahnhofstrasse zu finden. Geöffnet (außer während der Schulferien): Freitags von 14 bis 16 Uhr. Führungen!
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Waffeleisen und eisenzeitliche Spuren
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Die Schnippenburg war bereits vor 2300 Jahren als Handelspunkt im Vorfeld der Römerfeldzüge bekannt. Wenn man in Ostercappeln von der Eisenzeit spricht, ist damit nicht unbedingt die größte europäische Eiswaffelfabrik Meyer zu Venne mit ihren leckeren Produkten und dem eigenen Waffelmuseum gemeint – obwohl der Wortsprung zum Waffeleisen nahe liegt. Wirtschaftliche Denkweisen zur Steigerung des eigenen Lebensstandards rückten schon in der vorrömischen Eisenzeit zunehmend in den Vordergrund.
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Alte Mädchenschule
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Das renovierte Fachwerkgebäude der "Alten Mädchenschule" am Kirchplatz 9 in Ostercappeln hat historische Bedeutung. Nach dem Großbrand im Jahre 1811 erfolgte der Wiederaufbau vieler Häuser am östlichen Kirchplatz in Ostercappeln. Als Sonderbau im Jahre 1814 errichtet, diente das Gebäude bis 1853 als Schule. Danach vornehmlich als Wohnhaus. Zu den bekanntesten Schülern der Mädchenschule zählte Ludwig Windthorst, der zusammen mit seiner Schwester hier von 1818 bis 1820 am Unterricht teilnahm.
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Stadt- und Kreisarchäologie
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Auf Initiative des Archäologischen Arbeitskreises für Stadt und Landkreis Osnabrück e.V. wurde die Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück im Jahre 1975 eingerichtet. Ihr Arbeitsgebiet sind die nicht-schriftlichen Hinterlassenschaften unserer Vorfahren. Diese gilt es zu dokumentieren, erhalten und im Notfall zu ergraben und zu bergen. Häufig gelangen archäologische Bodenfunde im Zuge von Baumaßnahmen, aber auch durch land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten an die Oberfläche. Bitte melden sie solche Funde im Osnabrücker Land der Stadt- und Kreisarchäologie.
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Museum Schnippenburg
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Das Museum Schnippenburg an der Mühlenstraße 1 in Schwagstorf ist im Mai 2010 eröffnet worden. Die Ausstellung zeigt eisenzeitliche Bodenfunde von der Schnippenburg und informiert über die rätselhafte Eisenzeit. Im Kontext zum Museum steht das Eisenzeithaus in Venne und das Bodendenkmal Schnippenburg. - Errichtet wurde die eisenzeitliche Schnippenburg zwischen 278 und 258 vor Christus. Der Name für das rund 1,5 Hektar große Grundstück ist eine Flurbezeichnung aus späterer Zeit. Erste Untersuchungen fanden bereits in den 80er-Jahren statt.
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