Eisenzeitlicher Nutzgarten
Welche Nutzpflanzen waren bereits in der vorrömischen Eisenzeit bekannt?
Der etwa 100 qm große Nutzgarten am eisenzeitlichen Wohnstallhaus gibt Antworten. In den mit niedrigen Flechtzäunen eingefassten Beeten wachsen Heil-, Nutz- und Färberpflanzen. Im Randbereich sind Sträucher wie Kreuzdorn, Weißdorn, Schlehe, Pfaffenhütchen, Berberitze, Felsenbirne, Holunder und Schneeball zu sehen. Das Eisenzeithaus ist von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Der etwa 100 qm große Nutzgarten am eisenzeitlichen Wohnstallhaus gibt Antworten. In den mit niedrigen Flechtzäunen eingefassten Beeten wachsen Heil-, Nutz- und Färberpflanzen. Im Randbereich sind Sträucher wie Kreuzdorn, Weißdorn, Schlehe, Pfaffenhütchen, Berberitze, Felsenbirne, Holunder und Schneeball zu sehen. Das Eisenzeithaus ist von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Möglich ist das Vorhaben auch dank einer Spende der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken. Vorstandssprecher Heiko Ziegemeier überreichte jetzt den symbolischen Scheck mit einem
Betrag von 3.000 Euro. Die VR-Stiftung engagiert sich unter anderem bei der Förderung von Kunst-, Kultur- und Bildungsprojekten. Ein Schwerpunkt ist dabei die Heimat- und Denkmalpflege.
Die Pflanzen selbst hatte die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück gesponsert.
Der eisenzeitliche Nutzgarten befindet sich auf dem Gelände des Eisenzeithauses in Venne. Das rekonstruierte Wohnstallgebäude war prägend für die historische Kulturlandschaft der vorrömischen Eisenzeit. Damals existierten noch keine dorfähnlichen Strukturen am Nordhang des Wiehengebirges. Es gab vereinzelte Streusiedlungen, deren Standorte häufig wechselten.
In den mit Weidenflechtzäunen eingefriedeten Beeten wachsen neben Öl- und Faserpflanzen auch Getreidesorten wie Emmer, Einkorn, Spelzgerste und Weizen. Hinzu kommen Kräuter, Stauden und Wildgemüse. Zudem sind kleinere Haine angelegt, in denen Obststräucher (Holunder, Brombeeren) Nussgehölze (z. B. Haselnuss) ihren Platz finden. Selbstaussäende Wildkräuter und ein- und zweijährige Pflanzen machen den Garten zum Experimentierfeld. Angrenzend zu dieser Gartenfläche wird ein Acker für den Flachsanbau angelegt.
Außergewöhnlich ist die Lage des eisenzeitlichen Gehöftes im Nahbereich des Bauernhofcafes und Ferienhofes Dahl. Zu allen Jahreszeiten sind Informationen auf speziellen Tafeln zu finden. Die Initiativgruppe Eisenzeithaus bietet zu den Inhalten ihres Gartens auch Kurse an. Hierzu gehören unter anderem die Themen Pflanzen in der Eisenzeit, Heilkräuter und -Kräuterverwendung. Einmal im Jahr findet das "Eisenzeitfest“ auf dem Areal statt.
Mehr Infos finden Sie unter www.eisenzeithaus.de
Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Museums Schnippenburg in Schwagstorf, direkt am Kreisverkehr. Das Museum ist mit einer brillianten Ausstellung über die Eisenzeit informiert. Mehr Infos finden Sie unter www.schnippenburg.de
Spende für den Eisenzeit-Garten
Spendenübergabe vor dem Eisenzeithaus. Von links: Karl Sielemann vom Tourismusverein Ostercappeln, Heiko Ziegemeier als Vertreter der Volks- und Raiffeisenbanken sowie Rainer Ellermann vom Arbeitskreis Eisenzeithaus/Museum Schnippenburg.
Betrag von 3.000 Euro. Die VR-Stiftung engagiert sich unter anderem bei der Förderung von Kunst-, Kultur- und Bildungsprojekten. Ein Schwerpunkt ist dabei die Heimat- und Denkmalpflege.
Die Pflanzen selbst hatte die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück gesponsert.
Der eisenzeitliche Nutzgarten befindet sich auf dem Gelände des Eisenzeithauses in Venne. Das rekonstruierte Wohnstallgebäude war prägend für die historische Kulturlandschaft der vorrömischen Eisenzeit. Damals existierten noch keine dorfähnlichen Strukturen am Nordhang des Wiehengebirges. Es gab vereinzelte Streusiedlungen, deren Standorte häufig wechselten.
In den mit Weidenflechtzäunen eingefriedeten Beeten wachsen neben Öl- und Faserpflanzen auch Getreidesorten wie Emmer, Einkorn, Spelzgerste und Weizen. Hinzu kommen Kräuter, Stauden und Wildgemüse. Zudem sind kleinere Haine angelegt, in denen Obststräucher (Holunder, Brombeeren) Nussgehölze (z. B. Haselnuss) ihren Platz finden. Selbstaussäende Wildkräuter und ein- und zweijährige Pflanzen machen den Garten zum Experimentierfeld. Angrenzend zu dieser Gartenfläche wird ein Acker für den Flachsanbau angelegt.
Außergewöhnlich ist die Lage des eisenzeitlichen Gehöftes im Nahbereich des Bauernhofcafes und Ferienhofes Dahl. Zu allen Jahreszeiten sind Informationen auf speziellen Tafeln zu finden. Die Initiativgruppe Eisenzeithaus bietet zu den Inhalten ihres Gartens auch Kurse an. Hierzu gehören unter anderem die Themen Pflanzen in der Eisenzeit, Heilkräuter und -Kräuterverwendung. Einmal im Jahr findet das "Eisenzeitfest“ auf dem Areal statt.
Mehr Infos finden Sie unter www.eisenzeithaus.de
Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Museums Schnippenburg in Schwagstorf, direkt am Kreisverkehr. Das Museum ist mit einer brillianten Ausstellung über die Eisenzeit informiert. Mehr Infos finden Sie unter www.schnippenburg.de
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Spende für den Eisenzeit-Garten |
Spende für den Eisenzeit-Garten
Spendenübergabe vor dem Eisenzeithaus. Von links: Karl Sielemann vom Tourismusverein Ostercappeln, Heiko Ziegemeier als Vertreter der Volks- und Raiffeisenbanken sowie Rainer Ellermann vom Arbeitskreis Eisenzeithaus/Museum Schnippenburg.











