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Samstag, 20.09.2014

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Gemeindeverwaltung Ostercappeln, Tourist-Info

Gemeindeverwaltung Ostercappeln, Tourist-Info
Rathaus, Gildebrede 1: T. 05473 9202-0/-23; Mo-Fr 8:30-12, Do 14-18, 1. Sa 10-12; Bürgerbüro Venne, Hauptstr. 27: T. 05476 273 /902086
Di 9:30-11:30, Do 14:30-17:30, TI Do 8-13, TI Alte Mädchenschule, Kirchplatz 9, Di-Do 14-17

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Fahrplanauskunft
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Gemeindeteil Vennermoor

75 Jahre Vennermoor: Ende des 18. Jahrhunderts begann die Moorkultivierung, der in den 1920er Jahren die Besiedlung folgte. Die ersten Siedler zogen ab 1935 in ihre Häuser im Vennermoor. Unterstützt von Arbeitsdiensten, die das Moor kultivierten, damit die Flächen von der Landwirtschaft genutzt werden konnten. Auf den Venner Moorflächen wurden 23 Siedlerfamilien angesiedelt. Meist waren es Kötter, denen die Möglichkeit gegeben wurde, einen eigenen Betrieb aufzubauen.


Vor 75 Jahren war der "Alte Damm", der von Venne nach Vörden führte, ein unbefestigter Sandweg. Ab 1933 wurden Wege und Entwässerungsgräben angelegt. Zwischen den Dränagen, die im Abstand von etwa zwanzig Metern verlegt waren, konnte man gerade einmal eine Garbe Hafer ernten und auf den Dränagen eine weitere. Häufig war das Land überschwemmt, sodass die Ernte zunichte gemacht wurde.

1936 war die Siedlung "Neuland"entstanden. Das Haus der Familie Böschemeyer gehörte zu den ersten fertig gestellten Häusern. Es gab keinen Strom, kein Telefon und mitunter Überschwemmungen. Erst 1947 wurden die Häuser an das Stromnetz angeschlossen.

Die Anfänge der Gaststätte Beinker liegen in einem Lebensmittelladen, dem nach 1945 eine Schankwirtschaft folgte. Bei Beinkers konnte man telefonieren, einige Grundnahrungsmittel kaufen, sich abends treffen.Heute hat sich das bekannte Gasthaus/Hotel am Naturschutzgebiet Venner Moor zu einem Unternehmen entwickelt, das über die Grenzen des Osnabrücker Landes bekannt ist.

An den Siedlergehöften verweist das Schild "Herdbuchgesellschaft" auf Rinderzucht und Milchwirtschaft. Heute sind die Flächen der landwirtschaftlichen Betriebe in Vennermoor insgesamt zu klein geworden. Die Menge an Fläche, die früher eine Familie ernährte, wird heute im Nebenerwerb beackert. Einige Betriebe mussten aufgeben, andere konnten durch Anpachten weiterer Flächen ihr Einkommen sichern. Die Bewohner sind aber in der nachbarschaftlichen Gemeinschaft weiterhin der Landwirtschaft verbunden und veranstalten regelmäßig Tierschauen in Vennermoor.

Das Venner Moor ist geprägt von den bäuerlichen Torfstichkuhlen. dem industriellen Torfabbau und dem Naturschutzgebiet, wo hochmoortypische Pflanzen- und Tierarten zu sehen sind. Seit 1979 wurden Entkusselungs- und Vernässungsmaßnahmen mit Mitteln des Landes Niedersachsen, Bezirksregierung Weser-Ems, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Osnabrück durchgeführt. Seit 2000 wird das freigestellte Areal zusätzlich durch Hüteschafhaltung offen gehalten.
 

Gemeinde Ostercappeln
http://www.ostercappeln.de
erstellt am 02.01.2012
bearbeitet am 26.04.2014