Gemeinsames Interesse verbindet die Bürger
Schnippenburg-Museum jetzt mit Förderverein - Führungen am ersten Sonntag im Monat
Vor zwei Monaten ist das Schnippenburg-Museum in Schwagstorf eröffnet worden. Das ehemaliges Sparkassengebäude (Haus Delfmann) wurde für diesen Zweck komplett saniert und umgebaut. Seit Kurzem gibt es jetzt auch einen Förderverein.
Vor zwei Monaten ist das Schnippenburg-Museum in Schwagstorf eröffnet worden. Das ehemaliges Sparkassengebäude (Haus Delfmann) wurde für diesen Zweck komplett saniert und umgebaut. Seit Kurzem gibt es jetzt auch einen Förderverein.
„Dem Verein gehören rund 40 Frauen und Männer an. Neue Mitglieder sind natürlich willkommen“, berichtet Museumspädagogin Maike Schlichting, die Geschäftsführerin des Fördervereins ist. Vorsitzender ist Ralf Langer. Seine Stellvertreter sind Christian Böhling und Tanja Frederike Dickes. Alle drei sind ebenfalls Museumspädagogen.
engagieren sich Dr. Sebastian Möllers, Bürgermeister Rainer Ellermann und Bernhard Dürfahrt, der Vorsitzende des Heimatvereins Schwagstorf. Kassenprüferin des Vereins ist Edeltraut Altemöller-Menke.
Die Vereinsmitglieder kommen aus verschiedenen Orten und haben einen unterschiedlichen Hintergrund. Das gemeinsame Interesse am Museum und der Geschichte verbindet alle. „Das beeindruckt uns immer wieder“, so die Museumspädagogen.
ist ausschließlich und unmittelbar die Förderung der archäologischen Forschungen auf der Schnippenburg, ihres siedlungsarchäologischen Umfeldes sowie der benachbarten eisenzeitlichen Befestigungen“, heißt es in der Satzung.
Durch verkohlte Eichenhölzer aus der Frontbefestigung konnte die Bauzeit der Anlage im Krebsburger Wald auf die Jahre zwischen 258 und 278 vor Christus festgelegt werdet.
Weiterhin sollen der Betrieb und die Unterhaltung des Schnippenburg-Museums in Schwagstorf, wo Fundstücke von der Schnippenburg dauerhaft für die breite Öffentlichkeit ausgestellt werden, unterstützt werden.
Daneben stellt der Betrieb und Ausbau der eisenzeitlichen Hofanlage am Knostweg in Venne, dem Ort, wo die Eisenzeit dem Besucher als archäologisches Erlebnisangebot vermittelt wird, einen wichtigen Vereinszweck dar. „Die Vermittlung im Sinne der Volksbildung hat dabei neben der Förderung von Wissenschaft und Forschung einen vorrangigen Stellenwert“, so der Satzungstext weiter.
Museum, Ausgrabungsareal und Eisenzeithaus bilden also ein „Gesamtpaket“.
an der Mühlenstraße wird derzeit ein museumspädagogisches Konzept entwickelt. „Die Resonanz im Schnippenburg-Museum war bislang sehr positiv“, berichtet Maike Schlichting. Um die Besucher kümmern sich nicht nur die Museumspädagogen, die die Führungen leiten, sondern auch Aktive des Heimatvereins Schwagstorf. „22 Ehrenamtliche sind im Museum tätig“, lobt Schlichting die Helfer.
Eine Führung durch das Museum wird von Juli bis Oktober, jeweils am ersten Sonntag des Monats, angeboten. Erster Termin ist am kommenden Sonntag, 4. Juli. Parallel dazu ist an diesen Sonntagen auch das gegenüberliegende Heimatmuseum geöffnet. Der Rundgang im Schnippenburg-Museum beginnt um 14.30 Uhr und dauert etwa 45 Minuten. Die Führung ist kostenlos, nur der Museumseintrittspreis muss gezahlt werden - Erwachsene zwei Euro, ermäßigt einen Euro. Die Öffnungszeiten: samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.
während der Öffnungszeiten unter Telefon 054 73/8 01 90 79, außerhalb der Öffnungszeiten, 0 54 76/90 20 86.
Am Eisenzeithaus werden im Sommer wieder zahlreiche Aktivitäten organisiert. Unter anderem im Rahmen der Ferienspiele. Am Sonntag, 22. August, wird - passend zur Landesgartenschau Bad Essen - ein großes Gartenfest am Eisenzeithaus gefeiert. Ein Garten und ein Acker - natürlich nur mit Pflanzen, die in der Epoche der vorrömischen Eisenzeit (600 vor Christus bis Christi Geburt) existierten und von den Menschen in der Region angebaut wurden - gehören zum Ensemble am Knostweg.
Weitere Infos im Internet unter www.schnippenburg.de », www.eisenzeithaus.de » und www.ostercappeln.de »
Als Beisitzer des Vorstands
Die Vereinsmitglieder kommen aus verschiedenen Orten und haben einen unterschiedlichen Hintergrund. Das gemeinsame Interesse am Museum und der Geschichte verbindet alle. „Das beeindruckt uns immer wieder“, so die Museumspädagogen.
„Zweck des Vereins
Durch verkohlte Eichenhölzer aus der Frontbefestigung konnte die Bauzeit der Anlage im Krebsburger Wald auf die Jahre zwischen 258 und 278 vor Christus festgelegt werdet.
Weiterhin sollen der Betrieb und die Unterhaltung des Schnippenburg-Museums in Schwagstorf, wo Fundstücke von der Schnippenburg dauerhaft für die breite Öffentlichkeit ausgestellt werden, unterstützt werden.
Daneben stellt der Betrieb und Ausbau der eisenzeitlichen Hofanlage am Knostweg in Venne, dem Ort, wo die Eisenzeit dem Besucher als archäologisches Erlebnisangebot vermittelt wird, einen wichtigen Vereinszweck dar. „Die Vermittlung im Sinne der Volksbildung hat dabei neben der Förderung von Wissenschaft und Forschung einen vorrangigen Stellenwert“, so der Satzungstext weiter.
Museum, Ausgrabungsareal und Eisenzeithaus bilden also ein „Gesamtpaket“.
Für die neue Einrichtung
Eine Führung durch das Museum wird von Juli bis Oktober, jeweils am ersten Sonntag des Monats, angeboten. Erster Termin ist am kommenden Sonntag, 4. Juli. Parallel dazu ist an diesen Sonntagen auch das gegenüberliegende Heimatmuseum geöffnet. Der Rundgang im Schnippenburg-Museum beginnt um 14.30 Uhr und dauert etwa 45 Minuten. Die Führung ist kostenlos, nur der Museumseintrittspreis muss gezahlt werden - Erwachsene zwei Euro, ermäßigt einen Euro. Die Öffnungszeiten: samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Weitere Informationen
Am Eisenzeithaus werden im Sommer wieder zahlreiche Aktivitäten organisiert. Unter anderem im Rahmen der Ferienspiele. Am Sonntag, 22. August, wird - passend zur Landesgartenschau Bad Essen - ein großes Gartenfest am Eisenzeithaus gefeiert. Ein Garten und ein Acker - natürlich nur mit Pflanzen, die in der Epoche der vorrömischen Eisenzeit (600 vor Christus bis Christi Geburt) existierten und von den Menschen in der Region angebaut wurden - gehören zum Ensemble am Knostweg.
Weitere Infos im Internet unter www.schnippenburg.de », www.eisenzeithaus.de » und www.ostercappeln.de »











